Frust der Kunst. Um den Hals geworfen.
Albina Funkl
Die Absolventin der Grazer Ortweinschule und KSG-Stipendiatin Albina Funkl reflektiert über die zeitgenössische Situation des Kunstgeschehens mit dem Mittel des Schmuckmachens.
„In unserer Zeit des Überflusses stellt die Kunstszene keine Ausnahme dar. Alles ist diktiert von den Regelwerken der Konsumgesellschaft: Mehr, mehr und noch mehr!", lautet das Eingangsstatement der Künstlerin und Philosophin zu ihrer aktuellen Ausstellung in der Galerie G 69. Leere Bilderrahmen, die symbolhaft für die Kunstszene stehen, dienen ihr als Rohmaterial für ihre Schmuckkunstobjekte. Albina Funkl geht mit ihrem Schmuck der These nach, dass das Kunstmachen und die Begegnung mit Kunst einfacher und zugänglicher geworden ist als je zuvor; zugleich verliert die künstlerische Tätigkeit an Gewicht.
Eröffnung am 7. Mai um 18.30 Uhr in der Galerie G 69 der KSG, Glacisstraße 69, 8010 Graz. Ausstellungsdauer: bis 31. Mai 2013.




