Aktuelles KW 32
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG IN DER GALERIE G 69:
NERINGA NAUJOKAITE - ARTIST IN RESIDENCE IM RONDO
"OTHER SIGHT"
Neringa Naujokaite, geb. 1966 in Litauen, ist von Juni bis September Artist-in-Residence in den Künstlerateliers des RONDO. Während ihres Aufenthaltes setzt sich die in Deutschland lebende Medienkünstlerin mit der Auswirkung von Migration auf die Gesellschaft und auf den urbanen Raum auseinander.
Selbst Auswanderin konzentriert sich die Künstlerin auf litauische MigrantInnen. Insbesondere hat sich Naujokaite mit sogenannten "RückkehrerInnen" befasst - mit jenen Personen, die etliche Jahre im Ausland studiert, gelebt und auch gearbeitet haben und dann wieder in ihre Heimat Litauen zurückgekehrt sind.
In ihrer Videoinstallation "OTHER SIGHT" werden Erlebnisse und Erfahrungen dieser MigrantInnen in bewegten Texten gezeigt, die wiederum mit ins Grafische abstrahierten Videoaufnahmen von urbanischen Situationen korrespondieren. So werden die Eindrücke, die Naujokaite aus ihren Fragen gewinnt, plastisch in den Raum gestellt.
Neringa Naujokaite studierte freie Grafik an der staatlichen Akademie Vilnius (Litauen), freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf und audiovisuelle Medien (Postgraduiertenstudium) an der Kunsthochschule für Medien Köln.
Ausstellungsdauer in der G 69 bis 31. August 2012.
Öffnungszeiten: Mo bis Do 9 bis 16 Uhr, Fr 9 bis 12 Uhr.
OUT OF RONDO: WG3 - NIMMT AM NWW DESIGN AWARD 2012 TEIL!
Mit ihrem Möbelprojekt "add on" nehmen die RONDO-KünstlerInnen das Studio WG3 Architekten gemeinsam mit der Ausstellungsdesignerin Claudia Gerhäusser und der Lichtdesignerin und Innenarchitektin Sophia Klees am NWW Design Award 2012 teil.
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AUSSCHREIBUNG: ROCKIN' MOVIES AWARD 2012
Dieser vom Land Stiermark unterstützte Preis zeichnet steirische Musikvideos aus. Der Rockin' Movies Award wird heuer zum 5. Mal von einer internationalen Fachjury (New York(London/Graz/Wien) vergeben. Einreichungen bis 15. September 2012!
Der AWARD hat sich zu einem wichtigen Bestandteil der steirischen Szene entwickelt, dies zeigt auch, dass die Anzahl der TeilnehmerInnen in den letzten Jahren stetig angestiegen ist.
Einreichungen in Form von 1 DVD inkl. Zusatzinfos über Band und Song
bis 15. September 2012 möglich.
Zu senden an:
DoRo Filmproduktionsgesellschaft mbH
Deutschwaldstrasse 18
3002 Purkersdorf
z.Hd. Claudia Fahnler
Bei eventuellen Fragen wenden Sie sich bitte an:
Claudia Fahnler oder Uschi Stocker
Tel.: +43 (0)2231/64317
Mail: c.fahnler@doro.net und prokura@doro.net
Preisverleihung und Preisübergabe am Dienstag, 9. Oktober 2012 um 20 Uhr im Audimax,
FH Joanneum, Eggenberger Allee 11, 8020 Graz.
Die Gewinner der letzten Jahre waren:
2008
GOLD: The Base »Not My Dog«, Regie: Johanna Moder
SILBER: Jerx feat. Emkay 1 »Fick die Welt« Regie: Jakob M. Erwa
BRONZE: Lofi Bohème »Was soll aus uns werden« Regie: Gregor Schenker, Richard Techt, Daniel Bauer
2009
GOLD: Jerx »Pleased To Meet You«, Regie: Jakob M. Erwa
SILBER: Millions Of Dreads »Schwoaza Mann« Maria Legat, Patrick Püribauer, Nikolaus Küng, Regie: Christian Gstöttner
BRONZE: Facelift »Don't Worry About ...« Regie: Andreas Meschuh
2010
GOLD: The Incredible Staggers »Zombies Of Love« Regie: Rocking Pony
SILBER: Sellyy »Alles schläft«, Regie: Ramon Rigoni
BRONZE: Stereoface »As The Day Is Long« Regie: Stefan Pfleger & Stereoface
2011
GOLD: The Sado Maso Guitar Club „Set Me Free", Regie: OchoReSotto
und Klimmstein Feat. Joe Sumner „Paris, Paris", Regie: Albert Bieder & Werner Posekany
SILBER: Ciao Merlin „You're Out", Regie: Max Liebich
BRONZE: Phonix „Körper aneinander reiben", Regie: Tobi Frick
AUSSCHREIBUNG: BANK AUSTRIA KUNSTPREIS 2012
Als eine der führenden Banken der „Kulturnation Österreich" ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Kunst- und Kulturszene des Landes lebendig und vielfältig zu halten, indem wir neue Akzente im Kultursponsoring zu setzen. Mit dem Bank Austria Kunstpreis 2012 wollen wir erneut Impulsgeber dafür sein, dass spannende und interessante Projekte die verdiente Anerkennung erlangen.
Wir laden Sie daher ein: Bewerben Sie sich mit Ihren Projekten und Ideen für den Bank Austria Kunstpreis 2012!
Der Bank Austria Kunstpreis ist ein Förderpreis, der in vier Kategorien ausgeschrieben wird und zu den höchst dotierten Preisen in Österreich zählt. Die vier festgesetzten Kategorien lauten:
* Die beste Kulturinitiative, die überzeugende Impulse für ein regionales Kulturleben gibt.
* Das beste heimische Projekt, das international einen wichtigen Beitrag zur Positionierung von Österreichs Kunstszene leistet. Damit soll die Position Österreichs als kreative Kulturnation international gestärkt werden.
* Das beste Projekt, das Kunst erfolgreich möglichst vielen Menschen nahebringt bzw. Kunst und soziale Anliegen verbindet.
* Ein Preis für hervorragenden Kulturjournalismus.
Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 28. September 2012. Eine hochkarätig besetzte Jury wird die eingereichten heimischen Kulturprojekte auswählen und auszeichnen.
NEUES PROJEKTSTIPENDIUM DER KSG 2012/2013:
GABRIELA GRÜBLER & ALBINA FUNKL
Zum dritten Male wurde heuer das Projektstipendium für AbsolventInnen der Meisterschule für Kunst und Gestaltung in Graz von der KSG vergeben. Damit sollen junge KünstlerInnen die Chance bekommen, bei der Präsentation ihrer Werke oder eines Projektes vielseitig unterstützt und begleitet zu werden: "Die KSG hat in Kooperation mit der Meisterschule für Kunst und Gestaltung Graz ein Stipendium ins Leben gerufen, das AbsolventInnen der Meisterschule die Möglichkeit geben soll, erstmals ein Projekt öffentlichkeitswirksam auszuarbeiten. Aus den eingereichten Arbeiten wählt eine Jury die StipendiatInnen aus. Dieses Projektstipendium unterstützt die jungen Kunstschaffenden mit Sachleistungen und hilft ihnen bei der Umsetzung des Projektes von der Dokumentation, Gestaltung von Einladungen bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit. Zusätzlich stellt die KSG den Raum für die Ausstellung zur Verfügung. Das Stipendium gibt jungen KünstlerInnen die Chance, das Prozesshafte eines Kunstbetriebes „in echt" kennenzulernen, von der Idee bis hin zur Präsentation vor Publikum", erklärt Angelika Vauti-Scheucher das Projektstipendium der KSG.
Begründung der Jury-Entscheidung für die Zuerkennung des Projektstipendiums der KSG (Kulturservicegesellschaft Steiermark), Juni 2012 :
Die präsentierten Kunstwerke der Studierenden aus den Meisterklassen Bildhauerei, Keramische Formgebung, Malerei sowie Schmuck und Metallgestaltung wiesen durchwegs interessante Zugänge und eine gute Qualität auf. Für die Jury war es aus diesem Grund nicht einfach, die beste Arbeit für das Projektstipendium zu empfehlen. Nach mehreren Durchgängen und anschließender ausführlicher Beratung stand fest, dass zwei Projektstipendien vergeben werden sollen.
In der Jury bestand grundsätzlich Übereinkunft, dass in erster Linie jene Werke berücksichtigt werden, von denen mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass Konzept und Ausführung über den momentanen Status hinaus in eine interessante künstlerische Zukunft führen.
Unter diesen Voraussetzungen wurden die beiden Stipendien an
Gabriela Grübler (Meisterklasse Keramische Formgebung) und
Albina Funkl (Meisterklasse Schmuck und Metallgestaltung)
vergeben.
Gabriela Grübler - EGOS
Mit ihren Gefäßskulpturen schuf die Studierende ein auch im Zusammenspiel der Einzelteile spannendes, von der Decke hängendes und doch auf einen relativ engen Raum konzentriertes Ensemble. In einem sorgfältig ausgeklügelten Verfahren werden die Amphoren oder Füllhörnern ähnlichen Objekte gebrannt und oberflächenbehandelt. Die unterschiedlichen Staturen versuchen mit Überzeugung und Engagement nach einem ersten Blick auf das Material rasch auf soziale und gesellschaftspolitische Ebenen zu verweisen, indem auch optisch unterschiedliche Egos charakterisiert sind. In einer weiterführenden Rezeption können Zerrbilder einer menschlichen Gemeinschaft auftauchen.
Albina Funkl - Phantom der Substanz
Dieses Werk konzentriert sich einerseits auf einen konzeptuellen Ansatz, der den Begriff und das Thema Substanz zu fassen versucht und andererseits auf eine visuell wie inhaltlich lesbare (Ver)Formung von Schmuck. Dieser tritt als Armreif, der sich dem Handgelenk anpasst und als Brosche in Erscheinung. Beide Schmuck-Stücke bestehen aus Glas und Messing und erweitern auf eine sinnlich höchst eindrucksvolle Art und Weise das Sujet Schmuck, das vom Träger/von der Trägerin nicht zu entkoppeln ist, es sei denn, man setzt an die Stelle einer intensiven Körper-Objekt-Verbindung lediglich die oberflächliche Befriedigung eines standardisierten Schmuckbedürfnisses.
Bilder von der Stipendienvergabe
ARTfaces
Unsere Online-Galerie ARTfaces hat ein neues Gesicht und somit eine neue Suchmaske bekommen. Sowohl auf der Startseite der ARTfaces als auch in der Galerie A - Z ist es nun möglich, gezielt KünstlerInnen nach Genre oder Alphabet zu suchen oder mittels Suchbegriff aufzuspüren. Diese einzigartige Galerie, die es seit nunmehr vier Jahren gibt, umfasst über 200 Porträts geschrieben von JournalistInnen und AutorInnen über steirische KünstlerInnen. Und es kommt wöchentlich ein neues Porträt dazu.......
Diese Woche:
Claudia Kucaric


