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Publikationen

Foto Veza Canetti, © Hanser Verlag 
Foto Veza Canetti, © Hanser VerlagFoto Veza Canetti, © Hanser Verlag
 

Wesentlicher Bestandteil des Grazer „Canetti“-Projektes sind vier Publikationen, die das Werk des Nobelpreisträgers von 1981 essayistisch und wissenschaftlich erhellen, Texte erneut oder erstmals zugänglich machen, aber auch das wiederentdeckte Werk Veza Canettis kritisch erschließen.


Veza Canetti.
Hrsg. von Ingrid Spörk und Alexandra Strohmaier. Graz/Wien: Droschl 2005.
Dieser Sammelband soll einen weiteren Baustein der Veza-Canetti-Forschung bilden, die ja noch nicht sehr umfangreich ist und erst in den letzten Jahren, nach den Werkausgaben und Funden, erkennbar zugenommen hat.


Beiträge:
H.G. Adler: Brief an Veza Canetti v. 5. 6. 1950
Dagmar Lorenz: Veza Canettis Roman Die Schildkröten als Beitrag zur Kritik des anthropozentrischen Weltbildes im Nationalsozialismus Eva Meidl: Veza Canettis Manifest: Die Kurzgeschichte Geld Geld Geld
Angelika Schedel: „Buch ist von mir keines erschienen ...“ Veza Canetti verliert ihr Werk und hilft einem Dichter zu überleben
Nicole Scheiber: Bibliographie Veza Canetti
Lisa Silverman: Jenseits der Bildung: Veza Canetti als jüdische Schriftstellerin in Wien Ingrid Spörk: „Ich sammelte Ketten. Ich bekam Ketten. Sie sind mir geblieben ...“
Zu Liebe und Ehe im Werk Veza Canettis
Brigitte Spreitzer: Veza Canettis Roman Die gelbe Straße im Kontext der literarischen Moderne Alexandra Strohmaier: Groteske Physiognomien. Zum semiotischen Konzept des Körpers in den Texten Veza Canettis

 
Foto Elias Canetti, © Mangoldt 
Foto Elias Canetti, © MangoldtFoto Elias Canetti, © Mangoldt
 

Elias Canetti.
Hrsg. von Kurt Bartsch und Gerhard Melzer. Graz/Wien: Droschl 2005.


Weniger oft oder noch nicht eingeschlagene Wege zu betreten, ist das Ziel dieses Dossiers zum Werk Elias Canettis aus Anlaß von dessen 100. Geburtstag. Ein Hauptaugenmerk der wissenschaftlichen Beiträge gilt den Aufzeichnungen, insbesondere bislang unveröffentlichten aus dem Nachlaß.


Beiträge:
Alfred Holzinger (Graz, †): Gespräch mit Elias Canetti (1975, bislang ungedruckt)
Penka Angelova (Rustschuk): Topoi der Heimat in den Autobiographien von Elias Canetti
Evelyn Deutsch-Schreiner (Graz): Theater im Kopf. Zur Diskrepanz von Dramentheorie und Theaterpraxis bei Elias Canetti
Manfred Durzak (Paderborn): Deformation der Erinnerung? Zu Elias Canettis
Aufzeichnungen in Party im Blitz
Bernhard Fetz (Wien): Dialektik der Ethnographie. Die Stimmen von Marrakesch
Kristie Foell (Ohio): Elias Canetti, der unfreiwillige Jude
Sven Hanuschek (München): Hochzeit, Magd und rote Kater. Kleiner Kommentar zu einem Sudelblatt Elias Canettis
Stefan Kaszy´n ski (Pozna´n ): Reservoire der mythischen Wortkunst. Zur Identität der aphoristischen Aufzeichnungen von Elias Canetti
Irmgard Wirtz (Bern): „Es kommt alles darauf an, mit wem man sich verwechselt“.
Canettis Poetik der paradoxen Identität
Sven Hanuschek (München): Chronik Elias Canetti
Nicole Scheiber (Graz): Bibliographie

 
Erstausgabe von Canettis Wotruba-Monographie, Wien 1955 
Erstausgabe von Canettis Wotruba-Monographie, Wien 1955Erstausgabe von Canettis Wotruba-Monographie, Wien 1955
 

Elias Canetti: Fritz Wotruba.
Mit Illustrationen und einem Nachwort von Gabriele Stöger


Der Band macht Canettis Wotruba-Essay von 1955 endlich wieder zugänglich, präsentiert Ausschnitte aus dem unveröffentlichten Briefwechsel zwischen Canetti und Wotruba und stellt auf diese Weise die Exponate der Grazer Wotruba-Ausstellung im Skulpturenpark bzw. in der Neuen Galerie in den Kontext einer außergewöhnlichen Künstlerfreundschaft.


“Es ist eine alte und unzerstörbare Vorstellung, daß der Plastiker am Beginn steht. Wer vom Schöpfer spricht, denkt zuerst an das Formen von Geschöpfen im Raum. Keine andere Kunst hat das Ansehen des Ursprungs so sehr bewahrt. Die uralten Ansichten von der eiligen Entstehung des Menschen durch die Tätigkeit überlegener Hände mögen ihre Verbindlichkeit für Viele verloren haben; der Glanz, der die entschlossene und einsame Figur des Bildhauers umfließt, von den Göttern selbst geborgt, hat diese überlebt. Wer unter den Werken Fritz Wotrubas steht, spürt, daß dieser Glanz, allen bedrohlichen Prophezeiungen zum Trotz, nicht so bald erlöschen wird.”
(Elias Canetti, „Fritz Wotruba“, 1955)

 
Foto Elias Canetti © Die österreichische Literatur seit 1945, Reclam Verlag 
Foto Elias Canetti © Die österreichische Literatur seit 1945, Reclam VerlagFoto Elias Canetti © Die österreichische Literatur seit 1945, Reclam Verlag
 

„Der Atem meines Lebens ist das Wort“.

(Hommage à) Elias Canetti zum hundertsten Geburtstag.

Hrsg. von Kurt Bartsch und Gerhard Melzer. Mit Originalbeiträgen von Bora ´C osi´c , Dimitré Dinev, Heiner Goebbels, Klaus Hoffer, Anna Mitgutsch, Herta Müller, Paul Nizon, Reinhard Palm, Robert Schindel, Franz Schuh
Angefragt: Alfred Hrdlicka, Alois Hotschnig

Erscheint voraussichtlich im Hanser Verlag (München)

 
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